Die Stadt Bourbourg, deren ursprünglicher flämischer Name Broecborc "Stadt im Sumpf" bedeutet, blickt auf eine über tausendjährige Vergangenheit zurück. Die engen Straßen, die sich sternförmig um die im 13. Jahrhundert errichtete Kirche und um das im 14. Jahrhundert gebaute Gefängnis anordnen, stammen noch aus dem Mittelalter. Kirche und Gefängnis sind heute denkmalgeschützt.

1790 wurde die Stadt in zwei Kommunen geteilt. Bourbourg-Campagne (Land) strebte eine Unabhängigkeit vom bürgerlichen Bourbourg-Ville (Stadt) an. Unmittelbar nach dem Zweiten Weltkrieg wurden beide Teile wiedervereint und umfassen heute zusammen ein Stadtgebiet mit etwa 7.000 Einwohnern. Bourbourg ist Hauptsitz des Kantons, das im Landesinneren an Dunkerque angrenzt, die Stadt finanziert sich sowohl durch Einnahmen aus Industrie und Handel als auch durch Kultur und Tourismus.

Mehr Informationen unter: www.ville-bourbourg.com





  Wie zahlreiche Städte in Französisch-Flandern wurde Bourbourg im Mai 1940 während der „Schlacht von Dünkirchen» zum Schauplatz tragischer Kämpfe.




Der «Choeur de Lumiére», ein wahres Meisterwerk, gesellt sich zu den vier schönsten Sammlungen aus Nordfrankreich: dem modernen Kunstmuseum LAAC in Dünkirchen, dem Musèe des Beaux-Arts in Calais, dem Musèe de l'Estampe in Gravelines und dem Musèe Sandelin in Saint-Omer.



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Idèalement situèe à ègale distance de Dunkerque, Calais et Saint-Omer, Bourbourg, toute proche de Gravelines, est le point de dèpart rêvè pour dècouvrir la Flandre littorale, le Calaisis et l'Audomarois...